Wie entsteht der Preis für ein Kleidungsstück?
Wir schauen zuerst darauf, was darin steckt: der Stoff, die Fertigung und die Arbeit aller Menschen, die daran beteiligt sind. Auch die Kosten für unseren Laden und den Versand gehören dazu. Daraus entwickeln wir einen Preis, mit dem wir diese Arbeit bezahlen und Oktopulli weiterführen können.
Wir orientieren uns dabei nicht einfach an den Preisen anderer Marken. Uns ist wichtig, dass wir erklären können, wie unser Preis zustande kommt.
Gleichzeitig soll der Preis ,für möglichst wenig Menschen, eine Hürde sein. Deshalb gibt es bei uns solidarische Preise: Wer gerade weniger zahlen kann, wählt den Solipreis. Wer mehr geben möchte, kann mit dem Supporterpreis dazu beitragen.
Warum unsere Kleidung ihren Preis hat und was du davon hast.
Wir können unsere Preise nicht beliebig senken, wenn wir die Menschen, die eure Kleidung herstellen, angemessen bezahlen wollen. Deshalb ist uns wichtig, dass du weißt, was du für diesen Preis bekommst und was mit dem Geld passiert:
- Kleidung, die dich lange begleiten soll. Wir achten auf die Qualität der Stoffe und eine sorgfältige Verarbeitung. So steigt dein Nutzen der Kleidung und senkt deinen Cost per Wear.*
- Kinderkleidung, die mit deinem Kind mitwächst. Unsere Schnitte passen über mehrere Größen und können dadurch länger getragen werden.
- Kleidung, die repariert werden möchte. Unsere Kleidung ist robust verarbeitet. Sollte sie jedoch mal kaputtgehen, kannst du sie reparieren lassen. Schreib uns, wir unterstützen dich gerne dabei.
- Einen möglichen Wert aus zweiter Hand. Gut erhaltene Oktopullis lassen sich oft weiterverkaufen. Weil unsere Preise verlässlich sind und wir keine Rabattaktionen machen, bleibt auch der Secondhandpreis stabil.
- Solidarische Preise. Wer gerade weniger zahlen kann, kann den Solipreis wählen. Mit dem Supporter*innenpreis helfen andere dabei, das möglich zu machen.
- Ein Unternehmen ohne Exit. Oktopulli ist in Verantwortungseigentum. Wir haben nicht vor, die Marke irgendwann an die Konkurrenz zu verkaufen, und dürfen das auch nicht. Gewinne dienen ausschließlich unserem Unternehmen, seinen Mitarbeitenden, stabilen Preisen und unserem Zweck: Gute Kleidung für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
*Cost per Wear bedeutet „Kosten pro Tragen“: Du teilst den Kaufpreis eines Kleidungsstücks durch die Anzahl der Male, die es getragen wird.
Ein Pulli für 100 €, den du 100-mal trägst, kostet rechnerisch 1 € pro Tragen. Je öfter du ihn trägst, desto niedriger wird dieser Wert.